Traumaheilung und Buddhismus – ein Weg zur Befreiung
Die Verdrängung und sich betäuben von der Wirklichkeit – dem Leiden – führt immerzu zu neuem Leiden. Das begegnen von Leid, kann in jedem Moment passieren: Der eigene Körper der schmerzt oder ist unangenehm, Nachrichten von Krieg, bewusstsein über die eigene Sterblichkeit, Begegnungen mit anderen Menschen die ich nicht als wohlgesonnen wahrnehme, rücksichtslose Autofahrer und Fussgänger oder das fehlen von starken Glücksgefühlen. Hier hilft mir die bekannte Traumaheilung wenig, denn Leiden sehe ich als sehr kultiviertes Trauma in unserer Kultur..
Buddha hat sich mit dem Leiden befasst und einen aus meiner Sicht sehr hilfreichen klaren Umgang damit gelehrt. Eine Lehre die bis Heute durch buddhistische Lehrer*innen weitergetragen wird. Empfehlen kann ich hier die online abrufbaren Vorträge von Fred von Allmen.
Ich empfehle Traumaheilung und den buddhistischen Weg zu kombinieren. Traumheilung kann das fühlen, spüren, Gefühle öffnen und einem aus wenig hilfreichen Strategien befreien. Der buddhistische Weg sehe ich als nützlich, um sich mit dem Thema des Leidens zu befassen. Vielleicht kann man auch sagen, dem Trauma des Leidens. Das wie oben erwähnt, in jeder Lebenssituation, in jedem Moment auftauchen kann.
